Mapping Memory
Website Launch

Samstag, 30. Oktober 2021 ab 19 Uhr
SAVY CONTEMPORARY
Reinickendorfer Str. 17
13347 Berlin

» Gestaltet gemeinsam mit uns ein digitales Online-Archiv: eine Erinnerungskarte von und für uns asiatische Diaspora. «

Mapping Memory ist ein partizipatives, interdisziplinäres Projekt, um ein kollektives Erinnern und Empowerment innerhalb der asiatischen Diaspora in Berlin und Deutschland zu fördern und nachhaltig zu etablieren. Das Angebot an Safer Spaces für die Betroffenen innerhalb der Stadt ist gering und oftmals schwer zu finden: asiatisch diasporische Erfahrungen und Perspektiven auf den Berliner Stadtraum sind kaum dokumentiert. Mit Mapping Memory möchten wir gemeinsam mit Geschichten aus der Diaspora diese Leerstellen ausfüllen und auf die gesamtgesellschaftliche Relevanz hinweisen. Wir laden euch herzlich dazu ein, an einer digitalen Erinnerungskarte von Berlin mitzuwirken und den Blick auf den Stadtraum neu zu gestalten.


Habt ihr einen Lieblingsort, oder einen besonderen Platz in und um Berlin, den ihr gerne besucht oder in Erinnerung habt? Ob als Texte, Fotografien über Sound- und Videoaufnahmen, Rezepten, Collagen – wir ermutigen Menschen aus der asiatischen Diaspora dazu, euch kreativ mit der Stadt und euren gemeinsamen Erinnerungen auseinanderzusetzen. Zusammen können wir eine dekoloniale Erinnerungskultur schaffen, die sich vom Dong Xuan Center Lichtenberg, den Pagoden in Spandau und Marzahn, der Kantstraße, dem Thai-Park und weit darüber hinaus erstreckt.


Diese Ausschreibung richtet sich spezifisch an Menschen der asiatischen Diaspora in Deutschland und wird mit einem künstlerischen Honorar (in Höhe von 350€) vergütet. Eure Beiträge sendet ihr bitte bis zum Einsendeschluss am 29.08.2021 an kollektiv@mappingmemory.de.

Anhänge über 5 MB versendet ihr via wetransfer.com.

 
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FAQ

Q: “Wie definiert ihr ‘Asiatisch’? Bin ich berechtigt, an der Ausschreibung teilzunehmen?

A: Wir ermutigen alle Menschen sich zu bewerben, die sich als asiatisch diasporische Person verstehen und /oder vom asiatischen Kontinent stammen.

Q: “In welcher Sprache kann ich einreichen?”
A: Wir befürworten Bewerbungen in deutscher oder englischer Sprache, sind aber für weitere Sprachen offen.

Q: “Kann ich persönliche Geschichten teilen?”
A: Ja, wir ermutigen euch dazu und wertschätzen es, eure persönlichen Geschichten zu teilen. Beispiele dafür können sein:

  1. Dein Lieblingsort in Berlin ist XXX. Es kann ein Ort sein, an dem du viel Zeit verbringst und mit dem du etwas verbindest. Du kannst diesen Ort in jeglicher Form mit uns teilen: ein Foto, eine Collage, Gedicht, Brief, Rezept, Video.
  2. Ein Familienmitglied hat früher in XXX gelebt und du erinnerst dich an die dortige Atmosphäre. Sei Teil unseres Projektes! Erzähl’ uns von diesem Ort, scanne ein altes Foto ein, mache ein Foto von heute. Du kannst deine Geschichte mit uns teilen.

Q: “Wie viele Orte kann ich einreichen?”
A: Jede Person kann eine Einreichung, verbunden mit einem Ort, machen.

Q: “Ich möchte einen Text einreichen. Wie lang darf mein eingereichter Text sein?
A: “Wir freuen uns über ausführliche Texte, die nicht länger als 2 A4-Seiten lang sind, weil Mapping Memory ein digitales Archiv und eine Startkarte sein wird.

Q: “Erhalten alle eine Vergütung von 350€?
A: Von allen Einreichungen werden 20 Beiträge für Mapping Memory ausgewählt und mit 350€ kompensiert. So können wir sicherstellen, dass alle Beteiligten gleich bezahlt werden.

Q: “Ich brauche mehr Zeit, kann ich auch einen Entwurf bis zur Deadline einreichen?”
A: Ein Exposé oder Entwurf ist möglich, gern!

Q: “Ich lebe nicht in Berlin, kann ich dennoch einreichen?”
A: Ja, wenn du einen Lieblingsort in Berlin hast, der dich inspiriert bzw. prägt. 

Q: “Muss ich aus einem künstlerischen Bereich sein?”
A: Nein, wir ermutigen auch Menschen, die keine künstlerische Ausbildung haben, sich zu bewerben!

Q: “Ich möchte eine Video- oder Soundarbeit einreichen. Gibt es eine Maximallänge?“
A: Video- und Soundeinreichungen sollten nicht länger als 15 min sein.

Q: “An welche Altersgruppen richtet sich die Ausschreibung?“
A: Wir ermutigen alle Menschen, die älter als 16 Jahre alt sind, an der Ausschreibung teilzunehmen.

 

ÜBER UNS

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Mapping Memory verkörpert unsere gemeinsame Vision, in der sich vor allem asiatisch diasporische Menschen begegnen und voneinander die Stadt kennenlernen können. Die Idee gründet auf unseren Erfahrungen, an einen fremden Ort zu ziehen und mit Einsamkeit konfrontiert zu sein, da Safer Spaces für BIPOC im Stadtraum oft nicht sichtbar sind.

Mit Mapping Memory wollen wir eine Struktur initiieren, die es ermöglicht, migrantisch asiatische Perspektiven zum Berliner Stadtraum sichtbar und erfahrbar zu machen. Es ist nach dem Publikationsprojekt “
Ist Zuhause da, wo die Sternfrüchte süß sind” in Kooperation mit Vlab – das zweite kollektive Projekt und formuliert eine mögliche Antwort auf die im Essay verhandelten Strategien gegen Anti-Asiatischen Rassismus und dem Leben in der Diaspora.

Einsendungen und Fragen bitte an:

kollektiv@mappingmemory.de

 

Wir als Kunstkollektiv sind eine multidisziplinäre, asiatisch-diasporische Gruppe, die 2020 ins Leben gerufen wurde. Bestehend aus Nguyen Thuy Trang, Nguyen Thi Minh Huyen, Do Dieu Hao und Pham Minh Duc verortet sie sich in den Sparten Medienkunst/Film, Bildende und Darstellende Künste sowie Journalismus/Literatur.

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Berliner Projektfonds Urbane Praxis